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Was tun, wenn es stürmt?

28.02.2020

Auch in diesem Winter haben wir in Deutschland wieder mit schweren Stürmen mit Windstärken von 9 bis 12 zu kämpfen. Deshalb anbei ein paar Verhaltenshinweise und Informationen.

Versuchen Sie grundsätzlich, mögliche Schäden so gering wie möglich zu halten:

- Bringen Sie bewegliche Gegenstände wie Gartenmöbel, Blumenkästen, Kübel etc. rechtzeitig in Sicherheit und entschärfen Sie vorhersehbare Gefahrenstellen (etwa lockere Markisen).
- Schließen Sie Fenster und Dachluken und falls vorhanden auch die Fensterläden.
- Stellen Sie wenn möglich Ihr Fahrzeug in eine Garage bzw. fahren es weg von Bäumen.

Sobald ein Schadenereignis eingetreten ist, gilt es, schnell zu handeln:

- Dichten Sie zur weiteren Schadenvermeidung zerstörte Fahrzeug- und Fensterscheiben oder Dächer provisorisch mit Planen oder Folien ab, um so eventuell das Eindringen von Regenwasser zu verhindern. Räumen Sie herumliegende Teile wie abgebrochene Äste oder Dachrinnen auf – ohne sich jedoch dabei in Gefahr zu bringen.
- Verständigen Sie so schnell wie möglich Ihre Versicherung über Verluste und die Beschädigung, damit Ihnen umgehend geholfen werden kann. Halten Sie dazu Ihre Versicherungsnummer bereit.
- Dokumentieren Sie die Schäden mit Hilfe von Fotos oder Filmen. Hilfreich ist auch die Erstellung einer Schadenliste.
- Verändern Sie nichts, was die Feststellung des Schadens erschweren könnte Entsorgen Sie zerstörte oder beschädigte Gegenstände daher erst nach Rücksprache mit Ihrer Versicherung.

Welche Versicherung deckt welchen Schaden ab?

Damit Sie gleich wissen, welche Ihrer Versicherungspolicen für den Schaden die richtige ist, zeigen wir Ihnen hier, welche Versicherung bei welchen Ereignissen und Schäden greift:

- Wohngebäudeversicherung: Sie deckt Sturmschäden – etwa durch umgefallene Bäume, abgebrochene Äste, gekippte Masten oder Schornsteine – an Ihrem Gebäude ab. Auch Hagelschäden an Dach, Fassaden oder Fenster fallen in den Leistungsbereich der Wohngebäudeversicherung. Folgeschäden sind ebenfalls – sofern nicht fahrlässig verursacht – mitversichert, beispielsweise wenn durch ein abgedecktes Dach Regenwasser in Ihr Haus eingedrungen ist und Wände oder Decken beschädigt hat.
- Hausratversicherung: Sie kommt für die Sturm- und deren Folgeschäden an Ihrer Wohnungseinrichtung auf.
- Elementarschadenversicherung: Diese wichtige Vertragsergänzung zur Wohngebäude- und Hausratversicherung greift beispielsweise bei Starkregen, Rückstau und Überschwemmung.
- Privathaftpflichtversicherung: Haben sich durch den Sturm Teile Ihrer Immobilie selbstständig gemacht und andere Menschen verletzt, deckt diese Police finanzielle Forderungen von Dritten ab. Als Vermieter sind Sie für solche Fälle über Ihre Haus- und Grundeigentümerhaftpflicht-Versicherung abgesichert.
- Kfz-Teil- oder Vollkasko-Versicherung: Sie schützt bei Sturm- und Hagelschäden an Autos und Motorrädern.

Wichtiger Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um den allgemeinen Leistungsumfang der jeweiligen Versicherung. Die individuelle Deckung eines Schadens klären Sie am besten direkt mit unserem Büro ab.

Erben und Schenken

06.02.2020

Wenn bei einem Todesfall Immobilien den Besitzer wechseln, kann es Herausforderungen geben, die man vermeiden kann. Lesen Sie weiter wie es gestaltet werden kann.

Jeder, der wertvolle Dinge besitzt, wird sich vielleicht schon einmal gefragt haben, was aus diesen Werten wird, wenn er nicht mehr da ist. Oftmals sind es ideelle Werte oder der Familienschmuck. Sehr ernsthaft wird es, wenn Immobilien (Einfamilienhaus, Eigentumswohnung oder Grundstücke) vorhanden sind.

Die wichtige Frage, die Immobilienbesitzer beschäftigt, ist: Wie kann ich vorsorgen, damit die Immobilie später nach meinem Willen weiter nutzbar ist und die notwendigen Entscheidungen von den richtigen Personen getroffen werden können? Neben einem hohen Marktwert stecken unter Umständen auch viele Emotionen in einer Immobilie. Genau dieses führt bei Erben zu Streit und kann sich jahrelang hinziehen. Eine Immobilie kann nicht einfach geteilt werden, Bargeld lässt eine Teilung leichter zu.

Eine rechtzeitige Vorsorge ist erforderlich. Auf jeden Fall kann ein Testament die richtige Wahl sein. In einem Testament kann ich verfügen, wer erbt oder auch verfügen, dass ein gesetzlicher Erbe nichts erhält. Bitte beim enterben immer daran denken, dass das deutsche Gesetz einen Pflichtteil vorsieht, den gesetzliche Erben auch dann einfordern können, wenn sie nach einem Testament enterbt worden sind.

Immobilien können schon zu Lebzeiten an Kinder übertragen werden, um spätere Erbschaftssteuern zu vermeiden. Ergänzend bietet sich dafür die Vereinbarung von Nießbrauchrecht an. Die häufigste Form des Nießbrauchs ist ein lebenslanges Recht, eine Wohnung oder ein Haus zu bewohnen und alle Nutzungen (z.B. Mieteinnahmen) aus dem Grundstück zu ziehen. Hiervon zu unterscheiden ist das Wohnrecht, welches lediglich das Bewohnen / Nutzen eines Gebäudes oder Teilen eines Gebäudes gestattet, nicht jedoch die Fruchtziehung.

Ein aktueller Fall aus unserem Büro zeigt was ohne Testament passieren kann. In einer Familie mit zwei Kindern (nicht volljährig) verstirbt der Mann. Das selbstbewohnte Einfamilienhaus geht nach der gesetzlichen Erbfolge auf die Ehefrau und die beiden Kinder über. Die Ehefrau erbt ein Viertel des Vermögens plus ein weiteres Viertel als sogenannter Zugewinn (es bestand kein Ehevertrag). Die andere Hälfte des Vermögens wird unter den beiden Kindern aufgeteilt. Dadurch entsteht eine Erbengemeinschaft. Entscheidungen über die Immobilie müssen einstimmig getroffen werden. Die Kinder sind minderjährig. Dadurch wird das Betreuungsgericht einen Ergänzungspfleger einsetzen, der die Rechte der Kinder vertritt. Das bedeutet, ein völlig Fremder kann Entscheidungen nun beeinflussen. Dadurch verzögern sich notwendige Investitionen in ein neues Dach oder eine neue Heizung unnötig.

Eine rechtzeitige Vorsorge hilft Ihnen Ihre Selbstbestimmung zu erhalten. Gerne begleiten wir Sie auf dem Weg zu rechtskonformen Vollmachten und Verfügung. Wichtig für Sie ist, ohne die fachliche Expertise von Fachanwälten für Erbrecht, Steuerberater oder Notaren, kann eine vernünftige Gestaltung nicht umgesetzt werden. In unserem Netzwerk gibt es diese Partner. Wir freuen uns auf Ihren Kontakt. Unsere Telefonnummer lautet: 030 7007 69 0, Ihr Ansprechpartner: Uwe Kessel.

Welche Ziele wollen Sie im neuen Jahr 2020 umsetzen?

06.01.2020

Seit Herbst 2016 bieten wir als zusätzliche Serviceleistung die Generationenberatung an. Die wichtigen Vollmachten und Verfügungen, wie

• Vorsorgevollmacht
• Betreuungsverfügung
• Patientenverfügung
• Sorgerechtsverfügung für minderjährige Kinder

sind Bestandteil dieser Beratung.

Sehr häufig hören wir von unseren Kunden, dass sie es regeln möchten. Oftmals besteht dieses Vorhaben schon mehrere Jahre und es wurde immer wieder verschoben, weil viele Fragen vorhanden sind und es an einer Moderation zu diesem Thema fehlt.

In unseren Newslettern vom Januar und Februar 2017 hatten wir zu diesen Vollmachten ausführlich informiert.

Ein weiterer wichtiger Baustein dieser Beratung ist das Thema Erben und Schenken. Wenn Häuser oder Wohnungen oder andere Vermögenswerte nach einem Todesfall die Besitzer wechseln, kann es viele Probleme geben.

Wer sich nicht auf die gesetzliche Erbfolge verlassen möchte, sollte eine letztwillige Verfügung (Testament oder Erbvertrag) formulieren.

In einem ausführlichen Gespräch ermitteln wir Ihre persönliche Situation sowie Ihre Ziele und Wünsche. Aus unserem Netzwerk begleiten uns Anwälte für Erbrecht sowie Notare und Steuerberater, die bei Bedarf für die rechtlichen und steuerlichen Fragen unterstützend tätig werden.

Wir begleiten Sie bei Ihrem Vorhaben, diese wichtigen Vollmachten und Verfügungen zu gestalten. Gerne hören wir von Ihnen.

Ihr Ansprechpartner:
Uwe Kessel, Telefon: 030 7007 69 0, Mail: uwe.kessel@axa.de

In den nächsten Monaten berichten wir in unseren Newslettern über weitere Details zum Thema Erben und Schenken.

Sicher fahren bei Eis und Schnee

01.11.2019

Wenn im Herbst die Sonne scheint, ist die graue und kalte Jahreszeit noch weit weg. Deshalb schieben Autofahrer den Wechsel von Sommer- auf Winterreifen oft bis zum ersten Schneefall auf. Doch das kann teuer werden: Denn seit Mai 2006 gilt in Deutschland die situationsbedingte Winterreifenpflicht.

Autos müssen den Wetterverhältnissen entsprechend ausgestattet sein. Dazu gehören laut StVO Frostschutzmittel in der Scheibenwaschanlage und eine geeignete Bereifung. Verstöße werden mit einem Bußgeld geahndet. Wer zusätzlich noch den Verkehr behindert, zahlt mehr und bekommt einen Punkt in Flensburg.

Wer beim ersten Schnee auf Winterreifen wechselt, muss oft nicht nur länger auf einen Termin beim Reifenservice warten. Er geht vor allem ein unnötiges Risiko ein: Denn bereits bei Temperaturen unter 7°C werden die Gummimischungen der Sommerreifen hart und die Haftung reduziert sich deutlich. Der Bremsweg kann sich dadurch um bis zu 30 Prozent verlängern.

Wer mit Sommerreifen auf winterlichen Fahrbahnen unterwegs ist und dabei in einen Verkehrsunfall verwickelt wird, dem kann auch ein Mitverschulden, unter Umständen sogar grobe Fahrlässigkeit vorgeworfen werden. Das gilt besonders für Winterurlauber, die mit Sommerreifen ins Skigebiet fahren, wo auf jeden Fall mit Schnee und Glatteis zu rechnen ist. Dann zahlt die Versicherung zwar den Schaden am anderen Fahrzeug, aber oftmals bleibt man auf den Kosten für die Reparatur am eigenen Fahrzeug sitzen. Wer sich davor schützen will, sollte beim Abschluss seiner Kraftfahrt-Versicherung darauf achten, dass diese auch bei grober Fahrlässigkeit leistet, wie z.B. AXA und DBV.

NOTFALLMANAGEMENT

02.10.2019

Aufklärungsvortrag für Unternehmer(innen), Freiberufler(innen) und Immobilienbesitzer(innen)

Weitere Infos auf unserer Startseite.

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