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Notfallgeschichte

05.04.2018

Wir berichten Ihnen heute von einem aktuellen Fall unserer Schadenabteilung.

Unsere Kunden zog es seit Jahren von Oktober bis April in südlichere Gefilde, um dem kalten deutschen Winter zu entgehen. So kamen sie auch im letzten Oktober in unser Büro, um einen Verlängerungsvertrag zu ihrer Auslandsreisekrankenversicherung abzuschließen. Leider mussten sie dieses Mal von diesem Vertrag Gebrauch machen.

Wenige Wochen nach ihrer Abreise wurden wir informiert, dass unsere Kundin einen Schlaganfall erlitten hatte. Bereits kurze Zeit nach der Information an die Fachabteilung der AXA wurde telefonischer Kontakt zu dem ausländischen Krankenhaus und den behandelnden Ärzten aufgenommen sowie eine Kostenübernahmebestätigung erteilt. Auch in den folgenden Tagen haben die Kollegen der AXA täglich Mailkontakt mit den Krankenhausmitarbeitern gehalten, um den Gesundheitszustand unserer Kundin zu überwachen.

Nach knapp zwei Wochen fiel dann die Entscheidung der Ärzte unter Berücksichtigung der Wünsche unserer Kunden, die Patientin auf einen Rücktransport nach Deutschland vorzubereiten. Dieser wurde von AXA in wenigen Tagen und mit ärztlicher Betreuung organisiert. Nach Ankunft in Berlin wurden unsere Kundin sowie der begleitende Arzt sofort von einem ebenfalls durch die AXA angeforderten Rettungswagen zur Weiterbehandlung ins Krankenhaus gebracht, wo eine ärztliche Übergabe erfolgte.

Einem mehrwöchigen Krankenhausaufenthalt folgten eine Reha sowie die Aufnahme in eine Pflegeeinrichtung. Leider hat der Schlaganfall bei unserer Kundin weitere Erkrankungen hervorgerufen, die dazu führten, dass der Pflegefall eingetreten ist und ein gerichtlicher Betreuer bestellt wurde – nicht der Ehemann!

Vorbeugend zu diesem Thema legen wir Ihnen ein Gespräch zum Thema Vorsorgevollmacht & Co mit unserem Herrn Kessel ans Herz. Er erklärt Ihnen gerne, worauf es im Ernstfall ankommt.

Selbstverständlich haben unsere Kunden beide zusätzlich zu den Versicherungsleistungen von AXA sowie der ständigen Unterstützung durch unsere Agentur und die Mitarbeiter der AXA, den Versicherungsbeitrag für die gezahlten Tage, die sie nicht im Ausland verbracht haben, erstattet bekommen. Das Vorliegen der entsprechenden Flugtickets hat hierbei ausgereicht.

Wir wünschen unserer Kundin die bestmögliche Genesung und alles Gute!

Bitte sorgen Sie rechtzeitig vor – ein Anruf genügt!

Spaß auf der Piste

16.02.2018

In Ergänzung unserer letzten News wollen wir Sie heute über die rechtlichen Aspekte des Wintervergnügens informieren. Hierzu haben wie die Hilfe der Roland Rechtsschutzversicherung sowie deren Partneranwalt Kai Solmecke in Anspruch genommen.

Sobald der erste Schnee gefallen ist, reizt es nicht nur die Kinder: Schneeballschlachten sind allgemein beliebt. Im Eifer des Gefechts landen Schneebälle dann auch mal im Gesicht von Unbeteiligten. In Kombination mit versteckten Steinchen oder Ästchen ist das Verletzungsrisiko hoch. „Wird eine andere Person ungünstig getroffen, kann das auch rechtliche Folgen haben – bis hin zu einem Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung“, erklärt Rechtsanwalt Kai Solmecke. „Eltern sollten ihre Kinder daher auf die Gefahren hinweisen. Denn unter Umständen können auch die Eltern zur Verantwortung gezogen werden, wenn sie ihre Aufsichtspflicht verletzt haben.“

Weitere Tipps zu den rechtlichen Risiken des Schlitten-, Ski- oder Snowboardfahrens finden Sie im Blog der Roland-Rechtsschutzversicherung https://www.roland-rechtsschutz.de/blog/leben-freizeit/gaudi-im-schnee-ohne-rechtliche-folgen/.

Sicher auf die Piste

01.02.2018

Tief verschneite Landschaft und Sport an der frischen Luft: Für viele ist der Skiurlaub die schönste Zeit des Jahres. Modernste Pisten- und Liftanlagen sogen für Komfort auf dem Berg. Um die Sicherheit muss sich aber jeder selbst kümmern.

Ski und Rodel gut heißt es jetzt wieder in den Alpen. In der letzten Saison waren mehr als vier Millionen Deutsche auf Skipisten unterwegs. Ob Ferien mit der Familie, in Gruppen oder mit der Schule: Um das Winterwunderland sorgenfrei genießen zu können, heißt es vor der ersten Abfahrt, für die richtige Ausrüstung zu sorgen. Gerade für Kinder gilt: Helm tragen sollte eine Pflicht sein!

Zu den häufigsten Verletzungen gehören laut der Auswertungsstelle für Skiunfälle (ASU) nach Knie- und Schulterbeschwerden auch Kopfverletzungen. Ein Skihelm ist die beste und einfachste Lösung, um das Risiko schwerer Kopfverletzungen zu verringern. Auch wenn es in Deutschland, der Schweiz und Frankreich keine explizite Helmpflicht gibt, sind Helme inzwischen weit verbreitet und etwa in Skischulen eine Selbstverständlichkeit. „Fast alle Kinder tragen auf deutschen Pisten heute einen Skihelm“, sagt Andreas König, Sicherheitsexperte beim deutschen Skiverband. „Auch die meisten Erwachsenen – über 85 Prozent – haben verstanden, wie wichtig es ist, einen Helm zu tragen. Zur eigenen Sicherheit, aber auch in Vorbildfunktion.“ Wichtig ist es auch, die FIS-Regeln zu kennen und zu beherzigen.

Wenn doch was passiert, sind neben der Krankenversicherung auch privater Haftpflicht- und Unfallversicherungsschutz wichtig. Die Haftpflichtversicherung deckt Schäden ab, die Dritten zugefügt werden. Die Unfallversicherung bietet Schutz für den Fall einer dauerhaften körperlichen Beeinträchtigung. Beim Ski- oder Snowboardfahren ist eine Unfallversicherung mit einer guten Invaliditätsleistung, einem Reha-Management und Assistance-Leistungen, wie z.B. Such-, Bergungs- oder Rettungsschutz besonders sinnvoll.

FIS-Regeln
- Rücksicht auf die anderen Skifahrer und Snowboarder nehmen
- Geschwindigkeit und Fahrweise beherrschen
- Wahl der Fahrspur: Wer von hinten kommt, darf niemanden gefährden
- Beim Überholen ausreichend Abstand einhalten
- Beim Einfahren und Anfahren und hangaufwärts Fahren sicherstellen, dass niemand gefährdet wird
- Anhalten an engen und unübersichtlichen Stellen vermeiden
- Aufsteigen und zu Fuß absteigen nur am Rand
- Markierungen und Signalisierungen beachten
- Bei Unfällen ist jeder zur Hilfeleistung verpflichtet
- Bei Unfällen müssen Beteiligte wie auch Zeugen ihre Personalien angeben

Sicher durch den Winter, trotz Schnee und Eis

03.01.2018

Die kalte Jahreszeit birgt gerade für Autofahrer dank Minusgraden oftmals Gefahren. Wichtig zu wissen ist deshalb, dass die Regelung der Winterreifen vor kurzem erneuert wurde. Umgesetzt werden muss dies aber erst ab dem 30. September 2024, sofern die Reifen noch im letzten Jahr produziert wurden. In Zukunft gelten dann nicht mehr die Reifen mit der M+S Kennzeichnung als zulässig, sondern nur noch die mit dem sogenannten Alpine-Symbol, also einem Berg mit Schneeflocken.

Ganz besonders ein Urlaub im Winter sollte entsprechend geplant und vorbereitet sein. Für eine Fahrt in die Berge empfiehlt es sich, zuvor Informationen einzuholen – etwa ob Schneeketten notwendig sind. Wer sich für die Fahrt einmal im Jahr keine eigenen Schneeketten kaufen möchte, kann diese auch bei verschiedenen Automobilclubs ausleihen.

Der Winter birgt aber auch andere Gefahren, die den meisten Leuten oft gar nicht bewusst sind. Ganz besonders für Autofahrer und ihre Insassen kann man das ein oder andere Risiko ganz einfach vermeiden.

1. Daunen- oder Skijacken lieber ausziehen, bevor man ins Auto steigt. Gerade dicke Jacken verhindern, dass der Dreipunktgurt die Insassen bestmöglich schützen kann. Durch den entstehenden Abstand zwischen Körper und Gurt liegt dieser nicht mehr straff genug an und kann durch den weichen Jackenstoff schneller verrutschen.

2. Besonders bei Babys und Kleinkindern ist es noch viel wichtiger, die Jacke oder den Schneeanzug im Auto auszuziehen, denn die richtige Position im Kindersitz kann bei einem Unfall entscheidend sein. Sonst könnte das Kind unterhalb oder seitlich des Gurtes herausrutschen.

3. Gerade bei längeren Autofahrten empfiehlt es sich, immer eine dicke Decke und eine Thermoskanne mit warmen Getränken dabei zu haben. Im Falle eines unerwartet langen Staus oder gar einer Panne können sie die unerfreuliche Situation so zumindest ein wenig vereinfachen.

4. Noch vor dem Reifenwechsel empfiehlt es sich, die Profiltiefe der Reifen nachzumessen. Diese muss mindestens 4 mm betragen.

5. Autofahrer sollen gerade bei widrigen Wetterverhältnissen ihre Fahrweise anpassen. Dazu gehören besonders vorausschauendes Fahren, das Vermeiden abrupter Lenkmanöver und das Einhalten des Sicherheitsabstandes, ebenso wie gefühlvolles Anfahren (vor allem auf Schnee und Eis).

6. Außerdem empfiehlt es sich, die Route entsprechend der Witterungsverhältnisse anzupassen und auszuwählen, genügend Zeit für die Strecke einzuplanen und bei längeren Strecken auch regelmäßige Pausen bereits im Vorfeld einzuplanen.

22.12.2017

"... und ich werde an Weihnachten nach Hause kommen. wir alle tun das oder sollten es tun. Wir alle kommen heim oder sollten heimkommen. Für eine kurze Rast, je länger desto besser, um Ruhe aufzunehmen und zu geben." (Charles Dickens)

Liebe Kunden,
herzlichen Dank für Ihr Vertrauen und die entgegengebrachte Treue.
Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie und Freunden schöne Festtage und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.
Ihr Sedler-Versicherungsbüro

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