Schließen

Na? Haben Sie durchgehalten?

31.05.2019

Das erste Halbjahr 2019 ist fast vorbei und somit ist es an der Zeit, Bilanz zu ziehen. Sich fit zu halten, gesund zu ernähren und im stressigen Alltag zwischen Job und Privatleben ausreichend zu entspannen – das sind Ziele, die sich viele Deutsche vor allem zu Beginn des Jahres vorgenommen haben. All diese guten Vorsätze wirken sich auch positiv auf die gesundheitliche Prävention aus. Aber natürlich nur, wenn man auch über eine längere Zeit durchhält. Wie schätzen die Deutschen ihren Gesundheitszustand im Allgemeinen ein? Was tun sie, um gesund zu bleiben oder gesünder zu werden? Und vor allem: Wie steht es um das Durchhaltevermögen, wenn es um Gesundheitsprävention geht? Mehr Auskunft gibt der aktuelle AXA Präventionsreport 2019 in Zusammenarbeit mit dem Institut forsa.

Im Gegensatz zu dem überwiegend positiven Bild von der eigenen Gesundheit von vor ein paar Jahren, bezeichnet 2019 fast die Hälfte aller Befragten (48 Prozent) ihren aktuellen Gesundheitszustand als eher mittelmäßig oder schlechter. Vor allem Befragte aus Bremen und Berlin schätzen ihren Gesundheitszustand als mittelmäßig ein. Gleichzeitig zeigt sich aber auch Einsicht und der Wunsch nach Verbesserung: Immerhin 53 Prozent derjenigen, die ihren Gesundheitszustand als eher mittelmäßig einschätzen, sind der Meinung, dass sie mehr für ihre Gesundheit tun müssten.

Hätte, könnte, würde, sollte – dass Gesundheitsprävention wichtig ist und sich positiv auf die Lebensqualität auswirkt ist unumstritten, und eigentlich kann man immer mehr für sich und seine Gesundheit tun. Immerhin zwei Drittel der Befragten haben laut eigenen Angaben diesen guten Vorsatz auch in die Tat umgesetzt – dann aber nur kurz durchgehalten. Ein ernüchterndes Ergebnis vor dem Hintergrund, dass Gesundheitsprävention nur auf langfristige Sicht wirksam ist. Doch woran hapert es? Die Mehrheit der Deutschen (63 Prozent) verliert leider zu schnell die Motivation, wobei dies bei Männern (69 Prozent) häufiger passiert als bei Frauen (59 Prozent).

Nur wenige Befragte nutzen aktuell oder haben schon einmal technische Angebote, z.B. Apps für das Smartphone, genutzt, um ihr Gesundheitsverhalten zu beobachten. Am häufigsten werden aktuell Fitness- bzw. Sport-Apps sowie ein Fitness-Armband bzw. Fitness-Tracker (jeweils 17 Prozent) genutzt. Eine Schlaf-App bzw. einen Schlaf-Tracker nutzen derzeit 9 Prozent, Ernährungs-Apps 7 Prozent. Nur wenige Befragte nutzen aktuell Apps mit Entspannungsmethoden, wie beispielsweise Meditation oder Achtsamkeitsübungen (4 Prozent) bzw. Apps zur Suchtmittelprävention, z.B. zur Rauchentwöhnung oder Alkoholkonsum (1 Prozent).

Der AXA Präventionsreport zeigt, dass die Deutschen zwar einerseits der Relevanz von Gesundheitsprävention bewusst und eigentlich auch motiviert sind, aktiv etwas für ihre Gesundheit zu tun. Andererseits wird deutlich, dass ein großer Teil der Bevölkerung mehr Unterstützung und Begleitung benötigt, um gesund und fit zu bleiben. Die Befragung zeigt, dass die Motivation zum Beispiel durch finanzielle Verhaltensbonifikationen gesteigert werden könnte. Hier sind aber nicht nur die Krankenversicherungen gefragt: Denn 70 Prozent der Deutschen sind der Ansicht, dass Steuervorteile für sehr viele oder zumindest einige Menschen einen Anreiz bieten würden, sich gesundheitsbewusst zu verhalten oder mehr präventiv für ihre Gesundheit zu tun.

Onlineshopping ist praktisch – aber wie sicher ist das Einkaufen im Internet?

30.04.2019

Hört man sich einmal um, geben viele an, immer noch ein ungutes Gefühl beim Onlineshopping zu haben. Und einige berichten bestimmt sogar von negativen Erfahrungen mit vermeintlichen Garantiediensten, Betrügern oder finanziellen Schäden durch Phishing.

Wer online einkauft und dabei Bankdaten oder andere sensible Informationen eingibt, sollte vorher bestimmte Sicherheitsmerkmale kontrollieren: Ein goldenes Schlüsselsymbol am unteren Ende der Internetseite bedeutet, dass die Seite gesichert ist. Eine von Online-Händlern häufig angewendete Verschlüsselung sind SSL-Zertifikate. Sie zeigen, dass die Sicherheit der Website von unabhängiger Seite zertifiziert wurde. Internetadressen sollten mit https und nicht mit http beginnen. Das zusätzliche „s“ weist aus, dass diese Seite sicher ist. Einige Webshops verwenden die sogenannte 3-D-Secure-Technologie. Sie stellt eine zusätzliche Sicherheitsstufe dar. Sind sich Nutzer unsicher, weil sie den Webshop noch nicht kennen, wird empfohlen, Bewertungen über den Verkäufer und den Webshop zu sichten und im Falle eines Kaufs die Auftragsbestätigung sorgsam aufzubewahren und einen Screenshot als Kaufnachweis anzufertigen.

Zusätzlich bieten viele Kreditkartenunternehmen Schutz gegen Käufe an, die ohne Zustimmung der Kreditkarteninhaber getätigt wurden. Oft gibt es zudem besondere Klauseln für Online-Käufe. Kreditkarteninhaber sollten prüfen, ob dieser Schutz bei ihnen greift und dazu die Bedingungen ihrer Bank einsehen. Eine regelmäßige Kontrolle der Kreditkartenabrechnung hilft, Betrug zeitnah zu entdecken. Nicht genehmigte Transaktionen sollten Kreditkarteninhaber schnellstmöglich ihrer Bank melden und die Karte vorübergehend sperren.

Auch wenn Nutzer alle Vorsichtsmaßnahmen beachten, einen hundertprozentigen Schutz gibt es nicht. Daher bietet AXA Privatkunden auch die Möglichkeit, sich im Rahmen der Hausratversicherung gegen Gefahren des Internets abzusichern. Die Versicherungslösung BOXflex ist modular aufgebaut und kann um den Baustein „Internetschutz“ ergänzt werden. Zu den darin abgesicherten Risiken zählen Identitätsdatendiebstahl, Zahlungsmitteldatenmissbrauch, Konflikte mit Online-Händlern, Rufschädigung im Internet und angebliche private Urheberrechtsverstöße. Begleitet wird der Versicherungsschutz zudem von diversen Vorsorgemaßnahmen und einer Notfall-Hotline für telefonische Beratung oder psychologische Unterstützung.

Gerne beraten wir Sie hierzu auch persönlich – unsere Telefonnummer ist 030 700 769 0.

Start ins eigenständige Leben – nicht ohne Privathaftpflichtversicherung

06.03.2019

Das Studium oder die Ausbildung abgeschlossen, das erste eigene WG-Zimmer oder die kleine Wohnung – jetzt kann das Leben so richtig losgehen. Bewerbung, Einschreibung, Wohnungsvertrag – wer das erste Mal so richtig auf eigenen Beinen steht, muss sich um so Manches kümmern und sollte unbedingt auch einen Blick auf das Thema Versicherungen werfen.

Das wichtigste ist eine gute Haftpflichtversicherung, denn im Alltag ist ein Schaden schnell passiert. Etwa, wenn in der Mietwohnung die Waschmaschine kaputt geht und das Wasser in Nachbars Wohnung läuft oder der nagelneue Fernseher des besten Freundes bei seinem Umzug versehentlich beschädigt wird. Derjenige, der den Schaden verursacht, muss auch für die entstandenen Kosten aufkommen. Etwa die Renovierung der Nachbarswohnung nach einem Wasserschaden bezahlen oder den kaputten Fernseher ersetzen. Passiert gar ein Personenschaden, kann das richtig teuer werden.

Die Private Haftpflichtversicherung zahlt immer dann, wenn jemand einem anderen einen Schaden zufügt und übernimmt sogar auch die Kosten eines Rechtsstreits. Sie gilt weltweit und kommt beispielsweise auch für Schäden an gemieteten Räumen oder Einrichtungsgegenständen auf.
Also lieber auf Nummer Sicher gehen – ein Anruf genügt.

Fast die Hälfte aller jungen Autofahrer nutzt das Auto der Eltern

01.02.2019

Eine von AXA in Auftrag gegebene Studie zeigt: Ein eigenes Auto ist für junge Fahrer zwischen 18 und 24 Jahren nicht selbstverständlich. Fast die Hälfte (43 Prozent) der unter 25-jährigen Autofahrer gibt an, hauptsächlich das Auto der Eltern zu nutzen. Dies muss dann der Versicherung angezeigt werden. Doch junge Nutzer in einen bestehenden Vertrag einzuschließen, führt leider oftmals zu horrenden Beitragsanpassungen. Gibt es dann nicht nur eines, sondern mehrere Fahrzeuge, die der junge Fahrer nutzen soll, ist dies oftmals nicht mehr zu stemmen.

Aus der Nutzung unterschiedlicher Fahrzeuge resultiert insbesondere bei jungen Fahrern das Bedürfnis nach individuellem Versicherungsschutz. AXA hat deshalb das Produkt „Start & Drive“ speziell für Fahranfänger entwickelt. Bislang mussten Eltern, die ihren Kindern das Fahren mit dem elterlichen Pkw ermöglichen wollten, den zusätzlichen Nutzer in ihren Versicherungsvertrag einschließen. Mit „Start & Drive“ gibt es eine Alternative. Der Fahranfänger schließt selbst einen Versicherungsvertrag ab und wählt zwischen zwei Varianten. Entscheidet er sich für Start & Drive kompakt, kann er bei AXA versicherte Pkw aus seinem Haushalt mitnutzen. Bei der Variante Start & Drive komfort ist er noch flexibler und kann auch andere bei AXA versicherte Pkw fahren.

Als Versicherungsnehmer profitieren die jungen Fahrer zudem vom Aufbau eigener schadenfreier Jahre. Damit können Sie dann später mit ihrem ersten eigenen Pkw exklusiv günstiger bei AXA starten.

Zusätzlich bietet der „AXA Drive Check“ weiteres Sparpotential: Durch eine Bewertung der Fahrweise mit Hilfe einer App können die Teilnehmer ihre vorausschauende Fahrweise unter Beweis stellen. Im Gegenzug erhalten die einen Nachlass zwischen 5 und 15 Prozent auf den Beitrag zu Start & Drive.

Interesse geweckt? Ein Anruf und wir informieren gerne.

Neues Jahr - neue Gesetze

08.01.2019

Und wieder hat ein neues Jahr einige Gesetzesänderungen mit sich gebracht. Wir bringen Sie deshalb heute auf den neuesten Stand.

Krankenversicherung
Der Zusatzbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung wird ab 01.01.2019 wieder zu gleichen Teilen von Arbeitnehmer und Arbeitgeber getragen. Bisher musste dieser Beitrag von den Arbeitnehmern alleine getragen werden.
Geringverdienende Selbstständige können sich über einen gesunkenen Mindestbeitrag freuen. Dieser beträgt seit dem 01.01.2019 rund 171 EUR im Monat und wurde somit quasi halbiert.

Arbeitslosenversicherung
Der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung sinkt auf 2,5 Prozent des Bruttoeinkommens.

Pflegeversicherung
Der Pflegeversicherungsbeitrag steigt um 0,5 Prozentpunkte auf 3,05 Prozent des Bruttoeinkommens, für kinderlose auf 3,3 Prozent. Damit sollen die Pflegekassen stabilisiert und die Personalnot in der Pflege bekämpft werden.

Kindergeld
Ab dem 01.07.2019 bekommen Eltern monatlich 10 EUR mehr Kindergeld pro Kind. Für das erste und zweite Kind gibt es dann jeweils 204 EUR, für das dritte Kind 210 EUR, für jedes weitere Kind 235 EUR. Auch der Kinderfreibetrag erhöht sich auf 7.620 EUR.

Fristverlängerung
Wer seine Steuererklärung gerne aufschiebt, kann sich ab dem Steuerjahr 2018 über verlängerte Abgabefristen freuen. Diese endet nunmehr am 31.07. des Folgejahres, bei Einsatz eines Steuerberaters sogar Ende Februar des übernächsten Jahres.

Drittes Geschlecht
In Deutschland wird in diesem Jahr ein Beschluss des Bundesverfassungsgerichts umgesetzt. Demzufolge können Intersexuelle im Personenregister ein drittes Geschlecht angeben. Zusätzlich zu der Auswahl „männlich“ und „weiblich“ wird es künftig die Option „divers“ geben.

Neues Produktinformationsblatt für Versicherungen
Seit Januar 2019 ist beim Abschluss eines Versicherungsproduktes ein neues Produktinformationsblatt Pflicht. Versicherer müssen den Kunden darin rechtzeitig vor der Unterschrift auf maximal drei Seiten über die Art der Versicherung, den Umfang der gedeckten Risiken, Prämien und deren Zahlungsweise sowie über Ausschlüsse informieren. Weiterhin müssen Laufzeit, Anfangs- und Enddatum des Vertrags sowie die Pflichten des Kunden, um Schäden vom Versicherer erstattet zu bekommen, angegeben werden.

Mehr anzeigen
© AXA Konzern AG, Köln. Alle Rechte vorbehalten.