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Corona nimmt Einfluss auf die Psyche

03.11.2020

Das mentale Wohlbefinden ist eine wesentliche Voraussetzung für Lebensqualität, Leistungsfähigkeit und soziale Teilhabe. Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit sind weit verbreitet und reichen von leichten Störungen des Wohlbefindens bis zu schweren psychischen Erkrankungen.

Die Corona-Pandemie und damit einhergehende Maßnahmen zur Eindämmung des Virus‘ haben unseren Alltag nachhaltig verändert und schränken unsere täglichen Routinen sowie sozialen Kontakte stark ein. Damit birgt die Corona-Krise zusätzliche Risikofaktoren für psychische Beschweren. Bedürfnisse, die zu einer ausgeglichenen Psyche beitragen wie Nähe, Bewegung und Kommunikation werden untergeordnet. Was kurzfristig sinnvoll ist, kann aber mittel- bis langfristig schwerwiegende Folgen für die Gesundheit – sowohl die körperliche als auch die mentale – haben.

Bislang konzentrierte sich der öffentliche Diskurs überwiegend auf die körperlichen Gefahren und Folgen der Pandemie. Vor diesem Hintergrund hat AXA eine europaweite Studie durchgeführt, die das mentale Wohlbefinden und die Psyche der Menschen in der Corona-Krise untersucht. Mit dem Mental Health Report möchte AXA für das zunehmende Risiko auftretender psychischer Krankheiten während der Corona-Krise sensibilisieren und möglich Lösungsansätze für Betroffene anbieten.

Auf den ersten Blick könnte man annehmen, dass eine Pandemie alle Menschen gleicher-maßen trifft. Die Einschränkungen der Corona-Krise jedoch zeigen, dass bestehende Unterschiede verstärkt werden und soziodemografische Gruppen auf unterschiedliche Weise treffen: Junge Menschen sind in ihrer Freizeitgestaltung stärker eingeschränkt als Ältere, Menschen mittleren Alters besonders stark von einem sicheren Einkommen abhängig und Frauen tendenziell stärker von der Doppelbelastung durch Kindergarten- und Schulschließungen betroffen. Auch Menschen mit psychischen Vorerkrankungen sind in der Krise stärker gefährdet.

Verstärkt entscheiden Charakter und Temperament darüber, wie der Einzelne durch die aktuelle Krise steuert. Vor allem Personen, die u.a. vermehrt extrovertiert, höheren Alters sind und innerhalb der Corona-Zeit Beziehungskrisen durchlebten, leiden unter einer Verschlechterung ihres mentalen Wohlbefindens.

In der Folge zeigen sich individuelle Unterschiede bei der Krisen- und Problembewältigung: einerseits geprägt von Ablenkung und Verdrängung, andererseits vom ständigen Wunsch nach Konfrontation mit der Corona-Krise über Nachrichtendienste. Der Wunsch, immer auf dem neuesten Stand zu sein, stieg um 16 Prozent im Vergleich zu vor der Corona-Krise.

Die Corona-Krise beschleunigt die digitale Transformation und führt durch Social Distancing, Homeoffice und Homeschooling zu einer stärkeren Nutzung digitaler Kommunikationsmöglichkeiten. Begreift man die Krise an dieser Stelle als Chance, kann betroffenen Menschen mit digitalen Hilfsangeboten schnell und zu jeder Zeit, an jedem Ort im Ernstfall geholfen werden.

Die Mehrheit der Befragten (73 Prozent) denkt, dass sie im Bedarfsfall wüsste, wo Hilfe zur Verbesserung des psychischen Wohlbefindens zu finden ist. Rund die Hälfte (47 Prozent) der Befragten gibt jedoch an, noch nie von Möglichkeiten einer professionellen Online-Hilfe bei mentaler Belastung gehört zu haben. Die andere Hälfte (46 Prozent) hat zwar von Online-Hilfe gehört, diese aber noch nie genutzt. Hier zeigen sich jedoch auch deutliche Unterschiede zwischen Jung und Alt: In der Altersgruppe über 55 gab knapp die Hälfte (47 Prozent) an, keine Kenntnis über digitale Angebote zu haben. Unter den 18 bis 24-jährigen waren es hin-gegen rund ein Drittel (38 Prozent). Die höhere Affinität zu Online-Hilfen der jungen Erwachsenen kann in der Corona-Krise dem ohnehin schon überlasteten Gesundheitssystem Abhilfe verschaffen. Werden frühzeitig, bei noch leichten psychischen Erkrankungen, Online-Angebote genutzt, kann so langfristigen, schweren Erkrankungen vorgebeugt werden.

Mit https://www.meine-gesunde-seele.de hat AXA im Rahmen des gesundheitsservice360° für seine Kunden ein Portal geschaffen, auf dem zahlreiche Services und Informationen rund um psychische Belastungen gebündelt sind. Auch zur Bewältigung aller persönlichen Einschränkungen durch die Corona-Krise hilft ein Leitfaden, den Tag zu strukturieren und Abläufe an die neue Situation anzupassen. Mit den Unterstützungsprogrammen von Novego hilft AXA seinen Kunden, die Stress vorbeugen möchten oder unter Depressionen, Ängsten und Burnout leiden. In Zusammenarbeit mit IPVNetworks GmbH werden Online-Sprechstunden mit psychotherapeutischem Fachpersonal angeboten. Über die digitale Unterstützung hinaus bietet AXA im Rahmen des gesundheitsservice360° weitere Services zur persönlichen Begleitung von Kunden mit psychischen Problemen.

Immer länger leben?

06.10.2020

Mehr als die Hälfte der heute in Deutschland geborenen Babys werden ihren 100. Geburtstag feiern können, sagen Altersforscher vorher. In den entwickelten Ländern ist die durchschnittliche Lebenserwartung in den vergangenen 170 Jahren um mehr als 30 Jahre gestiegen – und bislang gibt es keine Anzeichen, dass diese Entwicklung an Dynamik verliert.

Dabei zeigen zahlreiche neuere Studien, dass sich der Alterungsprozess nicht insgesamt verlängert, sondern vielmehr immer später einsetzt. Dabei nimmt die Anzahl der Lebensjahre, die Menschen in Gesundheit verbringen, immer weiter zu.

Kostspielige Aktivitäten wie Reisen, Hobbys und Sport stehen ganz oben auf der Wunschliste deutscher Rentner und Pensionäre. Konsequenterweise sollte dafür über die zu erwartende Renten- oder Pensionszahlung hinaus rechtzeitig Geld zurückgelegt werden. Das gilt umso mehr für die jüngere Generation, vermehrt jetzt auch im Öffentlichen Dienst: Sie muss nach zahlreichen Einschnitten in der Beamtenversorgung deutlich mehr private Vorsorge treffen, um ihren Lebensstandard auch im Alter aufrecht zu erhalten.

Wie groß die Versorgungslücke ist und wie sie am besten geschlossen wird, ist sehr individuell. Darum sollte an erster Stelle eine umfassende Beratung stehen. Das Angebotsspektrum ist dabei nämlich schier gewaltig – von konventioneller Rentenversicherung oder fondsgebundenen Produkten über durch Zulagen und Steuervorteile geförderte Riester-Renten bis hin zu Basis- oder Rürup-Renten. Auch die betriebliche Altersvorsorge erfreut sich immer größerer Beliebtheit.

Im Hinblick auf die steigende Lebenserwartung haben Lebensversicherer gegenüber Banken oder Fondsanbietern einen entscheidenden Vorteil: Sie sichern das sogenannte Langlebigkeitsrisiko ab. Auch wer über 100 Jahre alt wird, profitiert lebenslang von den Auszahlungen. Der Rentenfaktor, nach dem sich die spätere Rente bemisst, ist dabei schon bei Abschluss des Vertrages bekannt. Bei Bank- oder Fondssparplänen hingegen bleibt im Dunkeln, zu welchen Konditionen in 20, 30 oder vielleicht 50 Jahren eine Verrentung der Auszahlungssumme möglich sein wird.

Wir kämpfen uns gerne mit Ihnen gemeinsam durch den Dschungel der Altersversorgung, damit Sie Ihre Lebenspläne verwirklichen können. Ein Anruf genügt - unsere Telefonnummer 030 / 700 769 0.

Neuigkeiten

02.09.2020

Das letzte halbe Jahr hat nicht nur die komplette Welt verändert, auch in unserem Büro ist so einiges anders. Abgesehen von der leider erforderlichen Maskenpflicht für Besucher, erwarten Sie in unseren Räumlichkeiten gleich zwei neue Gesichter.

Nach langer Suche haben wir einen Ersatz für unseren Herrn de Vries gefunden. Seit März steht Ihnen Frau Doris Fiore in Schadenangelegenheiten gerne zur Seite und hilft mit ihrer jahrzehntelangen Erfahrung im Bereich Finanzdienstleistungen kompetent weiter.

In unserer Hausverwaltung ist seit Juli Frau Julia Wiedenmann täglich für Sie erreichbar. Als gelernte Immobilienkauffrau ist sie erste Ansprechpartnerin für Mieter, Dienstleister und Interessenten rund um die von uns verwalteten Häuser.

Nach über zwölf Jahren mussten wir uns Ende Juni von unserer Frau Nagy verabschieden. Unsere beliebte Mitarbeiterin und Kollegin ist jetzt wohlverdiente Rentnerin. Der Abschied ist nicht nur uns, sondern auch vielen Mietern und Dienstleistern unserer Hausverwaltung schwer gefallen. Alle gemeinsam wünschen wir Frau Nagy für diesen neuen Lebensabschnitt viel Freude, Ruhe und vor allem Gesundheit.

Was tun, wenn es stürmt?

28.02.2020

Auch in diesem Winter haben wir in Deutschland wieder mit schweren Stürmen mit Windstärken von 9 bis 12 zu kämpfen. Deshalb anbei ein paar Verhaltenshinweise und Informationen.

Versuchen Sie grundsätzlich, mögliche Schäden so gering wie möglich zu halten:

- Bringen Sie bewegliche Gegenstände wie Gartenmöbel, Blumenkästen, Kübel etc. rechtzeitig in Sicherheit und entschärfen Sie vorhersehbare Gefahrenstellen (etwa lockere Markisen).
- Schließen Sie Fenster und Dachluken und falls vorhanden auch die Fensterläden.
- Stellen Sie wenn möglich Ihr Fahrzeug in eine Garage bzw. fahren es weg von Bäumen.

Sobald ein Schadenereignis eingetreten ist, gilt es, schnell zu handeln:

- Dichten Sie zur weiteren Schadenvermeidung zerstörte Fahrzeug- und Fensterscheiben oder Dächer provisorisch mit Planen oder Folien ab, um so eventuell das Eindringen von Regenwasser zu verhindern. Räumen Sie herumliegende Teile wie abgebrochene Äste oder Dachrinnen auf – ohne sich jedoch dabei in Gefahr zu bringen.
- Verständigen Sie so schnell wie möglich Ihre Versicherung über Verluste und die Beschädigung, damit Ihnen umgehend geholfen werden kann. Halten Sie dazu Ihre Versicherungsnummer bereit.
- Dokumentieren Sie die Schäden mit Hilfe von Fotos oder Filmen. Hilfreich ist auch die Erstellung einer Schadenliste.
- Verändern Sie nichts, was die Feststellung des Schadens erschweren könnte Entsorgen Sie zerstörte oder beschädigte Gegenstände daher erst nach Rücksprache mit Ihrer Versicherung.

Welche Versicherung deckt welchen Schaden ab?

Damit Sie gleich wissen, welche Ihrer Versicherungspolicen für den Schaden die richtige ist, zeigen wir Ihnen hier, welche Versicherung bei welchen Ereignissen und Schäden greift:

- Wohngebäudeversicherung: Sie deckt Sturmschäden – etwa durch umgefallene Bäume, abgebrochene Äste, gekippte Masten oder Schornsteine – an Ihrem Gebäude ab. Auch Hagelschäden an Dach, Fassaden oder Fenster fallen in den Leistungsbereich der Wohngebäudeversicherung. Folgeschäden sind ebenfalls – sofern nicht fahrlässig verursacht – mitversichert, beispielsweise wenn durch ein abgedecktes Dach Regenwasser in Ihr Haus eingedrungen ist und Wände oder Decken beschädigt hat.
- Hausratversicherung: Sie kommt für die Sturm- und deren Folgeschäden an Ihrer Wohnungseinrichtung auf.
- Elementarschadenversicherung: Diese wichtige Vertragsergänzung zur Wohngebäude- und Hausratversicherung greift beispielsweise bei Starkregen, Rückstau und Überschwemmung.
- Privathaftpflichtversicherung: Haben sich durch den Sturm Teile Ihrer Immobilie selbstständig gemacht und andere Menschen verletzt, deckt diese Police finanzielle Forderungen von Dritten ab. Als Vermieter sind Sie für solche Fälle über Ihre Haus- und Grundeigentümerhaftpflicht-Versicherung abgesichert.
- Kfz-Teil- oder Vollkasko-Versicherung: Sie schützt bei Sturm- und Hagelschäden an Autos und Motorrädern.

Wichtiger Hinweis: Es handelt sich bei diesen Informationen um den allgemeinen Leistungsumfang der jeweiligen Versicherung. Die individuelle Deckung eines Schadens klären Sie am besten direkt mit unserem Büro ab.

Erben und Schenken

06.02.2020

Wenn bei einem Todesfall Immobilien den Besitzer wechseln, kann es Herausforderungen geben, die man vermeiden kann. Lesen Sie weiter wie es gestaltet werden kann.

Jeder, der wertvolle Dinge besitzt, wird sich vielleicht schon einmal gefragt haben, was aus diesen Werten wird, wenn er nicht mehr da ist. Oftmals sind es ideelle Werte oder der Familienschmuck. Sehr ernsthaft wird es, wenn Immobilien (Einfamilienhaus, Eigentumswohnung oder Grundstücke) vorhanden sind.

Die wichtige Frage, die Immobilienbesitzer beschäftigt, ist: Wie kann ich vorsorgen, damit die Immobilie später nach meinem Willen weiter nutzbar ist und die notwendigen Entscheidungen von den richtigen Personen getroffen werden können? Neben einem hohen Marktwert stecken unter Umständen auch viele Emotionen in einer Immobilie. Genau dieses führt bei Erben zu Streit und kann sich jahrelang hinziehen. Eine Immobilie kann nicht einfach geteilt werden, Bargeld lässt eine Teilung leichter zu.

Eine rechtzeitige Vorsorge ist erforderlich. Auf jeden Fall kann ein Testament die richtige Wahl sein. In einem Testament kann ich verfügen, wer erbt oder auch verfügen, dass ein gesetzlicher Erbe nichts erhält. Bitte beim enterben immer daran denken, dass das deutsche Gesetz einen Pflichtteil vorsieht, den gesetzliche Erben auch dann einfordern können, wenn sie nach einem Testament enterbt worden sind.

Immobilien können schon zu Lebzeiten an Kinder übertragen werden, um spätere Erbschaftssteuern zu vermeiden. Ergänzend bietet sich dafür die Vereinbarung von Nießbrauchrecht an. Die häufigste Form des Nießbrauchs ist ein lebenslanges Recht, eine Wohnung oder ein Haus zu bewohnen und alle Nutzungen (z.B. Mieteinnahmen) aus dem Grundstück zu ziehen. Hiervon zu unterscheiden ist das Wohnrecht, welches lediglich das Bewohnen / Nutzen eines Gebäudes oder Teilen eines Gebäudes gestattet, nicht jedoch die Fruchtziehung.

Ein aktueller Fall aus unserem Büro zeigt was ohne Testament passieren kann. In einer Familie mit zwei Kindern (nicht volljährig) verstirbt der Mann. Das selbstbewohnte Einfamilienhaus geht nach der gesetzlichen Erbfolge auf die Ehefrau und die beiden Kinder über. Die Ehefrau erbt ein Viertel des Vermögens plus ein weiteres Viertel als sogenannter Zugewinn (es bestand kein Ehevertrag). Die andere Hälfte des Vermögens wird unter den beiden Kindern aufgeteilt. Dadurch entsteht eine Erbengemeinschaft. Entscheidungen über die Immobilie müssen einstimmig getroffen werden. Die Kinder sind minderjährig. Dadurch wird das Betreuungsgericht einen Ergänzungspfleger einsetzen, der die Rechte der Kinder vertritt. Das bedeutet, ein völlig Fremder kann Entscheidungen nun beeinflussen. Dadurch verzögern sich notwendige Investitionen in ein neues Dach oder eine neue Heizung unnötig.

Eine rechtzeitige Vorsorge hilft Ihnen Ihre Selbstbestimmung zu erhalten. Gerne begleiten wir Sie auf dem Weg zu rechtskonformen Vollmachten und Verfügung. Wichtig für Sie ist, ohne die fachliche Expertise von Fachanwälten für Erbrecht, Steuerberater oder Notaren, kann eine vernünftige Gestaltung nicht umgesetzt werden. In unserem Netzwerk gibt es diese Partner. Wir freuen uns auf Ihren Kontakt. Unsere Telefonnummer lautet: 030 7007 69 0, Ihr Ansprechpartner: Uwe Kessel.

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