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Andreas Wessel
Betriebsrentenstärkungsgesetz

Starke Chance für Ihr Unternehmen: Das Betriebsrentenstärkungsgesetz

Alles rund um das Betriebsrentenstärkungsgesetz

2018 trat das Betriebsrentenstärkungsgesetz in Kraft und soll seither die Attraktivität der betrieblichen Altersversorgung (bAV) stärken und für eine größere Akzeptanz und Verbreitung von Fördermaßnahmen in kleinen und mittleren Unternehmen sorgen. Gleichsam soll der Anreiz zur Eigenvorsorge für Beschäftigte mit geringem Einkommen verbessert werden. Unternehmen haben mit den verbesserten Möglichkeiten der betrieblichen Altersversorgung (bAV) durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz ein starkes Instrument für eine effektivere Mitarbeiterbindung und -gewinnung an die Hand bekommen. Eine Umfrage bestätigt, dass die Förderleistungen ein attraktives Personalinstrument sind. Wir von der AXA Geschäftsstelle Andreas Wessel in Nürnberg stellen Ihnen nachfolgend das Betriebsrentenstärkungsgesetz genauer vor.

Die Verbesserungen des Betriebsrentenstärkungsgesetzes im Kurzüberblick

Im Rahmen der Direktversicherung

    • Sparen Arbeitgeber bei einer Entgeltumwandlung der Mitarbeiter Sozialabgaben, so erhalten Mitarbeiter bei Neuverträgen (und für Altverträge ab 2022) einen zusätzlichen Arbeitgeberzuschusses von 15 %.
    • Arbeitgeber erhalten eine Steuerentlastung zum Aufbau einer arbeitgeberfinanzierten bAV für Mitarbeiter mit einem Gehalt von monatlich 2.200 €, welches als bAV-Förderbetrag für Arbeitgeber bekannt ist.
    • Die Riesterförderung in der bAV wurde im Vergleich zu den bisherigen Regelungen attraktiver gestaltet.
    • Es fand eine Erhöhung der steuerfreien Förderrahmen für die Beiträge nach § 3 Nr. 63 EStG statt.
    • Scheiden Mitarbeiter aus dem Unternehmen aus, wurden die staatlichen Förderung mit den Regelungen zur Abfindung verbessert.
    • Kalenderjahre ohne Entgeltbezug, z. B. bei Elternzeit, Sabbatjahr, Entsendung ins Ausland (Nachdotierungsmöglichkeit) sind mit verbesserten staatlichen Förderungen deutlich attraktiver.

Übergreifend für alle Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung (bAV)

Für alle Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung (bAV) hat das Betriebsrentenstärkungsgesetz interessante Freibeträge für die Grundsicherung der Mitarbeiter im Alter und bei Erwerbsminderung geschaffen. Zudem besteht die Möglichkeit zur Nutzung von Opting-Out-Modellen (Optionssystemen). Bei dem Modell werden die Mitarbeiter bei Unterzeichnung ihres Arbeitsvertrags automatisch in die betriebliche Altersversorgung (bAV) einbezogen und nehmen an der Entgeltumwandlung teil, es sei denn, sie widersprechen dieser Vereinbarung ausdrücklich. Damit ist die Wahlfreiheit an der betrieblichen Altersversorgung (bAV) dennoch gewahrt.

Die tarifvertraglich geregelte bAV

Als sechster Durchführungsweg brachte das Betriebsrentenstärkungsgesetz das „Sozialpartnermodell“ als besondere Lösung für die tarifvertraglich geregelte bAV mit sich. Bei dem Sozialpartnermodell ist eine reine Beitragszusage möglich, sodass Arbeitgeber nicht mehr für die späteren Leistungen haften. Für dieses Modell gelten spezielle Rahmenbedingungen, die zu erfüllen sind.

Was macht das Betriebsrentenstärkungsgesetzes so attraktiv?

Das Betriebsrentenstärkungsgesetz bietet mit den zahlreichen Überarbeitungen ein starkes Instrument, um Mitarbeiter zu gewinnen und langfristig zu binden. Schon lange ist das Gehalt kein ausreichender Ansatz mehr, damit Mitarbeiter motiviert für viele Jahre einen Job ausüben. Neben einer ausgeglichenen Work-Life-Balance müssen Unternehmen heute mit Zusatzleistungen auftrumpfen, denn der Personalmarkt ist hart umkämpft.

Der Fachkräftemangel stellt heute schon zahlreiche Betriebe vor Herausforderungen. Qualifizierte Mitarbeiter sind Mangelware und entsprechend hoch zeigt sich die Konkurrenz. Eine gute Möglichkeit sein Ansehen als attraktiver Arbeitgeber zu steigern, ist das Angebot betrieblicher Zusatzleistungen, wie der bAV. Dass sich das für Arbeitgeber langfristig auszahlt, zeigt sich in einer höheren Produktivität, geringerer Fluktuation und größerer Mitarbeiterzufriedenheit.

Die Wege mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz

Staatlich unterstützte Mitarbeiterbindung

Speziell für den Aufbau einer arbeitgeberfinanzierten betrieblichen Altersversorgung (bAV) bietet der Staat für Mitarbeiter mit einem Gehalt bis zu mtl. 2.200 € eine steuerliche Entlastung für die Beitragsaufwendungen.

    • Die Abwicklung erfolgt über die Direktversicherung.
    • Für den Personenkreis können Sie zwischen 240 € und 480 € pro Kalenderjahr zusätzlich zum Gehalt steuer- u. sozialversicherungsfrei in die bAV einzahlen.
    • Sofern sich das Gehalt des Mitarbeiters unverändert im Rahmen der monatlichen Grenze von 2.200 EUR bewegt, bleiben die Beitragszahlung für eine andere bAV unberührt.
    • Sie erhalten vom Staat einen Sofort-Zuschuss von 30 % mit der Lohnsteuer-Abführung.
    • Den verbleibenden Arbeitgeberbeitrag setzen Sie einfach gewinnmindernd als Betriebsausgabe ab.
    • Sie sparen die Sozialabgaben auf den vollen Arbeitgeberbeitrag.

Ersparnisse der Sozialabgaben bei Entgeltumwandlung

Sparen Sie als Arbeitgeber bei einer Entgeltumwandlung die Sozialabgaben, besteht für Neuverträge im Rahmen einer Direktversicherung, einer Pensionskasse und einem Pensionsfonds eine Verpflichtung zur Zahlung eines Arbeitgeberzuschusses von 15 %. Alt-Verträge sind davon ab 2022 betroffen.

Steuerliche Vorteile

Mit den Neuerungen des Betriebsrentenstärkungsgesetzes können Sie jährlich bis zu 8 % der Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung West (BBG) steuer- und sozialversicherungsfrei in einen Pensionsfonds, eine Pensionskasse, eine Direktversicherung oder ein Sozialversicherungsmodell einbezahlen. Weiterhin bestehen bleiben 4 % sozialversicherungsfreie Beiträge. Durchführungswege wie die Unterstützungskasse sowie Direktzusagen sind davon unberührt.

Attraktive Riester-Verträge

Mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz wurde die Doppelverbeitragung von Kranken- und Pflegeversicherung bei der riestergeförderten betrieblichen Altersversorgung abgeschafft. Das bedeutet, in der Rentenphase müssen für einen Riester-Renten-Vertrag in der bAV keine Sozialversicherungsbeiträge mehr auf Leistungen gezahlt werden. Damit kann eine Riesterförderung über Zulagen und Steuervorteile in der bAV ein attraktiver Weg sein, denn die Eigenbeiträge werden aus dem Nettogehalt des Mitarbeiters finanziert und sind sozialabgabenfrei. Die Zulagen wurden weiterhin von 154 € auf 175 € pro Jahr angehoben.

„Sozialpartnermodell“ – die bAV über Tarifvertrag neu gestaltet mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz

Das Sozialpartnermodell, das im Rahmen des Betriebsrentenstärkungsgesetzes eingeführt wurde, ist der jüngste Durchführungsweg der bAV. Mit dem Modell hat der Gesetzgeber die Handlungsmöglichkeiten von Tarifvertragsparteien erweitert. Unternehmen können nun mit den Gewerkschaften vereinbaren, dass lediglich vertraglich vereinbarte Beiträge gezahlt werden und daraus eine Zielrente bestimmt wird. Das betrifft vor allem Arbeitgeber, die entweder der Tarifbindung unterliegen oder die Anwendung der einschlägigen Tarifverträge individuell vereinbaren oder vereinbart haben.

Die Rahmbedingungen im Überblick

    • Nur bei tarifvertraglichen Regelungen anwendbar.
    • Ohne Tarifbindung über Vereinbarung der tarifvertraglichen Regelungen möglich.
    • Bei Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds.
    • Sofern eine Entgeltumwandlung vorliegt, besteht eine Abgabepflicht der Sozialabgaben-Ersparnisse von 15 %.
    • Reine Beitragszusage: ohne Garantieleistungen, nur laufende Renten, Notwendigkeit eines gesonderten Sicherungsvermögens, keine Haftung des Arbeitgebers und Möglichkeit, tarifvertragliche Arbeitgeber-Sicherungsbeiträge zu vereinbaren

Bei der bestimmten Rente haftet der Arbeitgeber nicht mehr. Damit ist es möglich bei der Anlage der Beträge deutlich flexibler zu agieren und mehr Rendite zu erwirtschaften. Mit dem neuen Durchführungsweg aus dem Betriebsrentenstärkungsgesetz soll der Verbreitungsgrad der bAV erhöht werden und die Vorteile für kleinere und mittlere Unternehmen attraktiver sein.

Terminvereinbarung

Mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz hat der Gesetzgeber zahlreiche Verbesserungen der bAV eingeführt und so diese noch lohnenswerter für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gestaltet. Wir von der AXA Geschäftsstelle Andreas Wessel in rnberg beraten Sie gerne und ausführlich über Ihre Durchführungsmöglichkeiten und wie Sie von den Neuerungen des Betriebsrentenstärkungsgesetz langfristig profitieren. Setzen Sie sich telefonisch oder per E-Mail mit uns in Verbindung oder vereinbaren direkt einen Termin bei uns vor Ort.

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