Sinn & Zweck
der Kautionsversicherung
Eine Kautionsversicherung sichert sowohl die Forderungen als auch die Verbindlichkeiten in Ihrem Unternehmen ab. Auf Seiten der Forderungen nutzt sie eine Forderungsausfallkaution, auf Seiten der Verbindlichkeiten beispielsweise ein klassisches Darlehen, also einen Kredit.
Gerade in der Bau- oder Maschinenbaubranche spielen Sicherheitseinbehalte nach dem BGB und der VOB nach wie vor eine große Rolle. Nach der gesetzlichen Regelung hat Ihr Auftraggeber nämlich die Möglichkeit, mindestens fünf Prozent der gesamten Bausumme bis zur Fertigstellung einzubehalten. Da ein großes Bauvorhaben in der Regel mehrere Jahre dauert, müssen Sie in dieser Zeit immer eine negative Forderung bilanzieren, was Ihre Finanzkennzahlen schwächt.
Neben dieser Sicherheitseinbehalte tragen Sie auch immer das Insolvenzrisiko Ihres Kunden. Denn wenn dieser nicht mehr zahlen kann, dann kommt auch auf Ihrem Konto kein Geld an. Sie müssen dann eine Forderungsabschreibung buchen, was die Bilanzen weiter verschlechtert.
An diesem Punkt kommt die Kautionsversicherung von AXA ins Spiel. Sie sichert alle Ihre geforderten Rechnungssummen in voller Höhe ab, sodass kein Ausfallrisiko mehr besteht. Sollte Ihr Kunde dann insolvent sein oder aus anderen Gründen nicht zahlen können, bekommen Sie den geforderten Betrag von AXA ausbezahlt. Damit haben Sie auch nicht mehr die Pflicht, diese offene Forderung zu bilanzieren.
Viele junge Unternehmen haben in den ersten Geschäftsjahren Probleme, eine ausreichende Bonität vorzuweisen. Durch die wenigen Geschäftsjahre haben Sie beispielsweise schlechtere Chancen, eine Finanzierung oder einen Kredit für Ihr Unternehmen zu erhalten. Die AXA Kautionsversicherung dient hier als zusätzliche Sicherheit, welche Sie vorlegen können. Mit ihr verbessern Sie Ihre Konditionen, zudem hat die Versicherung keinen Einfluss auf Ihre Kreditlinie.