Ein ETF ist ein börsengehandelter Indexfonds. Er bildet einen Marktindex nach, zum Beispiel einen weltweiten Aktienindex, und investiert gleichzeitig in viele Unternehmen. Das reduziert das Risiko, das bei Einzelaktien entstehen kann.
Im Unterschied zu aktiv verwalteten Fonds wird ein ETF nicht durch Fondsmanager gesteuert. Dadurch fallen in der Regel geringere Kosten an. Diese Kostenersparnis wirkt sich über lange Zeiträume spürbar auf die Wertentwicklung aus. Für Sie als Anleger bedeutet das: Sie partizipieren an der Entwicklung ganzer Märkte, breit gestreut und transparent.
Es gibt unterschiedliche Arten von ETFs, die sich in ihrer Zusammensetzung und Strategie unterscheiden:
- Aktien-ETFs bilden Aktienindizes ab und eignen sich für renditeorientierte Anleger mit langem Zeithorizont
- Anleihen-ETFs investieren in festverzinsliche Wertpapiere und gelten als vergleichsweise schwankungsarm
- Themen-ETFs fokussieren sich auf bestimmte Branchen oder Megatrends wie Technologie oder Nachhaltigkeit
- Multi-Asset-ETFs kombinieren verschiedene Anlageklassen und verteilen das Risiko besonders breit