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> 10 TIPPS ZUR BERUFSUNFÄHIGKEITSVERSICHERUNG

Antonio Sanchez Seoane
Berufsunfähigkeit (BU) – 10 Tipps

Berufsunfähigkeit (BU) – 10 Tipps

Die Kosten für die Berufsunfähigkeitsversicherung richten sich nach dem Alter, dem Beruf und dem Gesundheitszustand der versicherten Person. Natürlich sind die Höhe der Rente und die Laufzeit des Vertrages auch auschlaggebend.
Was bedeutet das im konkreten? Je jünger ich bei Vertragsabschluss bin umso geringer ist mein altersbedingter Beitrag. Gleichzeitig ist in jüngeren Jahren die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass es keine gesundheitlichen Einschränkungen gibt. Diese können je nach Schwere zu Beitragszuschlägen oder sogar zu Leistungsausschlüssen führen.

Eine pauschale Aussage lässt sich hier nicht treffen, da sie abhängig von der individuellen Situation des Einzelnen ist. Hierbei sollten Fixkosten, der Familienstand, der Lebensstandard und andere Dinge berücksichtigt werden. Wie hoch ist meine aktueller Anspruch aus der gesetzlichen Rentenversicherung bzw. habe ich überhaupt einen Anspruch?
Ab wann ich einen Anspruch aus der GRV habe lässt sich im SGBV nachlesen. Als Faustformel kann man sich merken, dass ich entweder 5 Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben muss oder an einer anerkannten Berufs Erkrankung leiden muss.
Dann gibt es, wenn ich weniger als 3 Std arbeiten kann, ca. 34% vom letzten Brutto oder 17%, wenn ich weniger als 6 Std. und mehr als 3 Std. berufstätig sein kann.

Der Versicherungsschutz in der BU-Versicherung sollte mindestens bis zum 65. Lebensjahr, besser sogar bis zum 67. Lebensjahr gewählt werden. Die Rente sollt Ihren Lebensstandard bis zur Rente sichern und je eher Sie ihre Altersrente im Anschluss bei der Gesetzlichen Rentenversicherung beantragt, umso höher sind die Abzüge die sie hier in Kauf nehmen müssen. Da aber gerade die letzten Lebensjahre vor der Altersrente für die BU sehr teuer sind, sollte man wiederrum doch auf 2-3 Jahre verzichten und den Vertrag z.B. nur bis zum 63 Lebensjahr laufen lassen, bevor man sich gar nicht absichert, da man sich den Beitrag nicht leisten kann.

Sie sollten die Möglichkeit haben Ihren gewählten Versicherungsschutz ihrem geänderten Lebensverhältnissen anzupassen. Bei einer BU-Versicherung wird schnell über eine Laufzeit von mehr als 30 Jahren gesprochen. In dieser langen Zeit können sich viele Dinge ändern. Familienzuwachs durch Kinder, Einkommenserhöhung, der Erwerb einer Immobilie, das Ende des Studiums oder Ausbildung sind nur ein paar einschneidende Ereignisse im Leben, die den Bedarf der Absicherung verändern können. Um zu gewährleisten, dass sie immer ausreichend versichert sind, sollte Ihre Vertrag entsprechende Nachversicherungsoptionen vorhalten, die es Ihnen ohne erneute Gesundheitsprüfung ermöglichen den Versicherungsschutz anzupassen.
Mit einer Dynamik im Vertrag passt sich der Versicherungsschutz der jährlichen Inflation an und sichert Ihnen die gewünschte Kaufkraft über die gesamte Laufzeit zu.

Wer nicht selbst vergleichen möchte kann sich etlicher Tests bedienen. Um zu prüfen ob diese auch alle wichtigen Aspekte einer BU-Versicherung aufgreifen, solltest Du dir anschauen, ob folgende Punkte berücksichtigt wurden.
Bedingungswerk: das A und O deines Versicherungsschutzes! Je besser die Bedingungen für dich als Kunde ausgelegt sind, umso einfacher und eher kommst Du an die Dir versprochene Leistung. Für den Versicherer sind schlechte Bedingungen gut, da er sich so von Leistungsfällen frei stellt. Schlagworte hier sind: Verzicht auf Verweis, Optionsmöglichkeit, Nachversicherungsgarantie, Leistung ab voraussichtlich 6 Monaten Berufsunfähigkeit und Rückwirkende Anerkennung
Finanzstärke: nur ein solventes Unternehmen kann dir die versprochene Leistung auch tatsächlich erbringen, bzw. den Preis den er kalkuliert hat auch halten. Denkt daran: Ihr schließt einen Vertrag meist über Jahrzehnte an! Die Niedrigzinsphase zeigt, dass hier einigen Versicherungsunternehmen die Luft ausgehen kann.
Professionelle Leistungsprüfung: Nur wer viele Fälle bearbeitet hat auch die notwendige Erfahrung, um Prozesse schnell und kinderfreundlich abzuwickeln. Deshalb legen aktuell Bu-Tests auch viel Wert auf diesen Punkt. Die Zeit ist ein Faktor, der gegen Euch spielt. Ihr benötigt im Leistungsfall eine schnelle finanzielle Lösung und dafür benötigt es Kompetenz in der Leistungsabteilung. Das verhindert unnötige Gerichtsprozesse zum Einklagen der Leistung.

Warum sollte ich mich bereits im Studium um eine BU-Versicherung kümmern? Zum einen gelten die Grundsätze aus BU-Tipp 1 und zum anderen habe ich als Student meist eine sehr günstige Berufseinstufung, die ich sogar behalte, wenn ich das Studium nicht beende. Nicht zu vernachlässigen ist auch der enorme Stress, der heute mit einem Studium einhergeht und nicht selten zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führt, die wiederum Bewertungsrelevant in der anschließenden Preisfindung sind. Siehe hierfür auch BU Tipp 8.
Kleiner Tipp fürs Portmonee: Viele Unternehmen bieten Einstiegstarife für Studenten, Azubis und junge Leute mit vergünstigten Prämien in den ersten Jahren. Erst später steigt der Beitrag dann auf das Normalniveau an. Somit soll auch Leuten die BU Absicherung ermöglicht werden, die noch über gar kein oder nur wenig Einkommen verfügen.

Wie die vereinbarte BU-Rente im Leistungsfall versteuert wird ist davon abhängig, in wie weit sie während der Vertragslaufzeit Einkommenssteuermindernd berücksichtigt wurde. Genaue Auskunft darf hier ein Steuerberater erteilen. Als Faustformel gilt: habe ich einen Steuervorteil während der Vertragslaufzeit dann ist die Rente hieraus voll steuerpflichtig.

Mit der BU sichert ihr eure Arbeitskraft ab. Versichert sind also meist sehr hohe Summen über einen langen Zeitraum. Um das Risiko kalkulieren und bewerten zu können, müssen bei einer Antragsstellung immer Gesundheitsfragen von der versicherten Person beantwortet werden. Dabei seid ihr aber nur verpflichtet das zu beantworten wonach explizit gefragt wird. Wonach nicht gefragt wird, muss also auch nichts gesagt werden! Eine detaillierte und vor allem wahrheitsgemäße Beantwortung der Fragen ist aber unbedingt notwendig! Hier gilt der Grundsatz die Fragen nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten. Bestehende Vorerkrankungen können zwar zu Beitragszuschlägen, Leistungsausschlüssen oder sogar ganz zur Antragsablehnung führen. Es ist jedoch niemandem damit geholfen, bei den Fragen zu lügen, da es im Leistungsfall auffällt und euer Versicherungsschutzschutz dann in Gefahr ist!

Eindeutig JA! Zusammen mit der Haftpflichtversicherung, die Sie gegen Schadensersatzansprüche Dritter schütz, gehört die BU zu den wichtigsten Versicherungen, die jeder haben sollte. Jeder kann krank werden oder einen Unfall erleiden und aus diesem Grunde nicht mehr arbeiten können. Kurz gesagt: Es kann Jeden treffen. Dabei steigt die Zahl der Menschen die berufsunfähig werden stetig an. Eine private Vorsorge ist daher unbedingt nötig, wenn man nicht zum Sozialfall werden will. Entgegen vieler Behauptungen reicht der gesetzliche Schutz bei weitem nicht aus! Selbst die Verbraucherzentralen bestätigen immer wieder: Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist sinnvoll und braucht jeder!
 
Wenn Sie einen Goldesel hätten, der Ihnen monatlich Geld nach Hause bringt, würden Sie ihn
versichern?

Bevor Ihr euch gar nicht absichert, weil Ihr Euch den Beitrag nicht leisten könnt, sucht nach Alternativen zur 100% Lösung! Diese könnten sein: eine geringere Rente absichern oder auch die Laufzeit abkürzen. Es gilt: Besser eine geringere Absicherung oder eine Absicherung bis zu einem gewissen Alter, als gar keine Absicherung!
Sollte es zu Zuschlägen wegen Vorerkrankungen kommen, dann lasst diese genauer prüfen. Manchmal lassen Arztberichte das Ganze besser aussehen bzw. klären Details auf, auf die es ankommt. Nicht jeder Versicherer beurteilt jede Vorerkrankung gleich. Sollte es nicht ohne Zuschläge gehen, dann habt Ihr das Recht auf Nachprüfung, d.h. Ihr könnt bei einem bestehenden Vertrag die Gesundheitsprüfung nach ein bis drei Jahren noch einmal durchführen lassen. Eventuell hat sich der Gesundheitszustand oder die Vorerkrankung verbessert und der Zuschlag wird reduziert oder gestrichen. Lasst Euch hierbei am besten durch qualifizierte Berater unterstützen.

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