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Versicherungen für Lehramtsanwärter

14.06.2018

Versicherungen für Lehramtsanwärter Damit Sie optimal für Ihre berufliche Karriere im Lehramt abgesichert sind, gibt es einiges zu beachten: den richtigen und persönlichen Versicherungsschutz. Mit einer Anwartschaft sichern Sie sich den Eintritt in die PKV zu den heutigen Bedingungen. Wenn Sie in den nächsten Jahren die Lehramtslaufbahn anstreben sichern Sie sich mit unserem DBV-Anwartschaftsangebot zur privaten Krankenversicherung ihren Platz in der privaten Krankenversicherung. Wenn Sie bald Ihr Lehramts-Referendariat beginnen und Beamte auf Widerruf werden, gibt es zusätzliche Punkte zu beachten. Diensthaftpflichtversicherung Kein Mensch ist frei von Fehlern. Nicht nur im privaten Bereich sondern auch im Dienst haften Sie für ungünstige Versehen. Als Beamter im Lehramt tragen Sie z.B. die Verantwortung für die Aufsichtspflicht der Kinder und müssen für Schadenersatzansprüche Geschädigter aufkommen. Es haftet zwar der jeweilige Dienstherr bei einer Verletzung der Amtspflicht, jedoch kann der Dienstherr bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit den Beamten in Regress nehmen. Für gezahlte Entschädigungen kann er Sie haftbar machen. Für diese Fälle greift unsere Diensthaftpflichtversicherung. Zusätzlich werden auch unberechtigte Schadenersatz Ansprüche gegen Sie durch uns abgewehrt. Dienstunfähigkeitsversicherung Solange Sie Beamter auf Probe bzw. Widerruf sind, zahlt der Staat keinen Ausgleich zum entgangenen Verdienst. Auch als Beamter auf Lebenszeit sind die Ansprüche nicht als optimal einzustufen. Die Dienstunfähigkeitsversicherung bietet Ihnen Schutz vor den finanziellen Folgen, falls Sie in Folge von Krankheit oder einem Unfall Ihren Dienst nicht mehr fortsetzen können. Die dadurch entstandene Versorgungslücke wird durch unsere Dienstunfähigkeitsversicherung aufgefangen. Beihilfekonforme private Krankenversicherung Vom Gesetzgeber wird verlangt, dass die Beihilfe ab Dienstbeginn mit einer privaten Krankenversicherung aufgestockt wird und eine Pflegeversicherung nachgewiesen wird. Als Lehramtsanwärter bzw. Beamter auf Widerruf beteiligt sich Ihr Dienstherr an den Kosten im Krankheitsfall und Sie erhalten die Beihilfe. Im Rahmen der Beihilfe beteiligt sich Ihr Dienstherr an tatsächlich entstandene Kosten in Krankheits-, Pflege-, Geburts- und Todesfällen. Im Gegensatz zu angestellten Arbeitnehmern erhalten Sie keinen Zuschuss zur monatlichen Krankenversicherung, sondern einen Anteil Ihrer jeweiligen Krankheitskosten als Beihilfe erstattet. Der Anteil des Dienstherrn wird Beihilfebemessungssatz genannt. Die restlichen Krankheitskosten müssen Sie ab Dienstbeginn über eine private Krankenversicherung absichern. Krankenkostenvoll Versicherung Im Referendariat müssen Kosten, die die Beihilfe nicht übernimmt, selber getragen werden. Die private Krankenversicherung ist im Referendariat in der Regel die bessere Wahl, weil in der gesetzlichen Krankenversicherung der Referendar oder Beamte den vollen Beitragssatz zahlen muss. Zudem ist der Schutz in der PKV umfangreicher. Die private Beihilfeversicherung sichert den Teil der Kosten ab, die der Staat nicht trägt.

Mythen zur Altersvorosorge

12.06.2018

Mythen zu Altersvorsorge „Der Staat kümmert sich um meine Altersvorsorge“ Die gesetzliche Altersvorsorge wurde nicht als alleiniges Produkt für die Rente entworfen. Es diente immer nur als Stütze. Bei der Einführung im 19. Jahrhundert war es unwahrscheinlich, dass die Bevölkerung das Rentenalter überhaupt erreicht. Die private Vorsorge sollte nicht unterschätzt werden. Auch im Alter möchte man sich neue Sachen leisten können und auf nichts verzichten wollen. „Ich habe nicht viel Geld und wenig bringt nichts“ Das Wichtigste ist überhaupt anzufangen. Selbst mit geringen Beiträgen kann man das Geld sinnvoll anlegen. Natürlich erhält man mehr Geld am Ende, wenn man mehr Geld einzahlt. Selbst Beiträge um die 20€ im Monat machen sich am Ende bezahlt! Je früher man anfängt, desto niedriger kann auch die Sparrate gewählt werden. „Aktien sind nur was für Zocker und nur die Großen verdienen was“ Das ist richtig, wenn man Einzelaktien kauft, um diese schnell wieder zu verkaufen. Eine Kursentwicklung kann man nicht vorhersehen. Das Risiko, dass Einzelaktien mit sich tragen, kann man durch Streuung und Mischung reduzieren. Das bedeutet, dass man das Risiko über mehrere Länder und Branchen verteilt. Es wird dann das Risiko des Gesamtmarktes getragen. Gleichzeitig profitiert man von der Wertsteigerung. Auf einem langen Anlagehorizont ist das einer der rentabelste Anlageklasse. Daher ist sie vor allem für junge Leute in der Altersvorsorge unverzichtbar. „In jungen Jahren braucht man sich keine Gedanken um die Altersvorsorge machen/ Altersvorsorge kann ich auch später machen“ Früh anfangen lohnt sich! Stichwort hier ist der Zinseszinseffekt. Angenommen Person A 27 Jahre alt und B 37 Jahre alt sparen für die Rente mit 67 und zahlen jeden Monat 100€ ein zu einem Zinssatz von 3% im Jahr. Person A hat in 40 Jahren 48.000€ eingezahlt und kommt mit Zinsen auf einen Endbetrag von 91.952€ Person B hat in 30 Jahren 36.000€ eingezahlt und kommt mit Zinsen auf einen Endbetrag von 58.018€ A hat nur 12.000€ mehr eingezahlt und hat aber bei Renteneintritt 33.934€ mehr zur Verfügung. Natürlich gilt: Je höher der Zinssatz und der Zeitraum, desto stärker fällt der Effekt aus. „1.000€ auf der Bank bleiben auch noch in Jahren 1.000€“ Ja das stimmt. 1.000€ sind nach Jahren immer noch 1.000€ auf dem Konto. Jedoch ist die reale Kaufkraft durch die Inflation gesunken. Das heißt, man kann sich mit den gleichen 1.000€ weniger Sachen kaufen als früher für 1.000€. Bei einer momentanen jährlichen Inflationsrate von 2% haben 1.000€ nach 5 Jahren nur noch eine Kaufkraft von 905,73. Die Absicherung existenzieller Risiken sollte an vorderster Stelle stehen. Diese können sonst die gesamte Planung der Altersvorsorge auf den Kopf stellen. Zu den wichtigsten Versicherungen gehören: die Haftpflicht-, Kranken- und Berufsunfähigkeitsversicherung. Wer im Falle eines Unfalls oder einer Krankheit nicht mehr Arbeiten kann und keine Geldreserven für den Lebensunterhalt hat, wird sich kaum noch um die Altersvorsorge kümmern können.

Cyber-Versicherung

15.03.2018

Cyber-Zusatzbedingungen zur Betriebs- und Berufshaftpflichtversicherung Wer ist versichert? Versichert sind die gesetzlichen Vertreter des Versicherungsnehmers und sämtliche übrige Betriebsangehörige. Was ist versichert? - Alle beruflich genutzten EDV-Anlagen, elektronische Endgeräte und gespeicherte Daten - Voraussetzung ist, dass ein Zugriff durch nicht versicherte Dritte (z.B. in einer Bürogemeinschaft) nicht gegeben ist Welche Kosten sind versichert? Versichert sind Vermögensschäden, die durch Cyber-Angriffe entstehen. Als Vermögensschäden gelten der Verlust, die Löschung und die Veränderung von Daten und der dadurch resultierende Geldschaden. Als Cyber-Angriff gilt ein Angriff über das Internet auf die Informations- und Telekommunikationstechnik (auch mobile Endgeräte wie Tablets, Handys etc.) und die Webseite des Unternehmens. Im Schadenfall leisten wir, wenn folgende Kosten anfallen: - Sachverständigenkosten und Kosten zur Wiederherstellung der Daten, dazu zählt eine Beratung zur Krisenbewältigung, Kosten für Beseitigung der Schadensoftware, Kosten für Aufhebung einer Zugangssperrung und eine Beratung zur Verbesserung der Informations- und IT-Sicherheit nach einem Angriff - Reputationsmanagment  Kosten für Kommunikationsberatung und Kommunikationsmaßnahmen zur Vermeidung oder Verminderung eines Reputationsschadens - Mehrkosten zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes - Internet-Strafrechtsschutz  Kosten zur strafrechtlichen Verteidigung - Falls eine Datenschutzverletzung vorliegt  Kosten für datenschutzrechtliche Beratung und Kosten für Kreditüberwachungskosten Was ist nicht versichert? - Geldbußen, Geldstrafen und Strafvollstreckungskosten - Schäden die vom Versicherungsnehmer selber verursacht werden - Schäden die unmittelbar oder mittelbar mit Kriegsereignissen zusammenhängen - Forderungen, die aus gesetzlichen und vertraglichen Ansprüchen Dritter entstehen Welche Obliegenheiten hat der Versicherungsnehmer? - Datensicherung (mindestens 1 Mal die Woche) und regelmäßige Prüfung der Rücksicherung - Verwendete Software muss regelmäßig aktualisiert werden - Einsatz von aktueller und professioneller Antiviren-Software  Wird eine dieser Pflichten vorsätzlich Verletzt, bleibt der Versicherer leistungsfrei. Bei grob fahrlässiger Verletzung einer der Pflichten kann der Versicherer seine Leistung der Schwere der Verletzung nach kürzen. Drittschadendeckung Neben Vermögensschäden durch Cyber-Angriffe ist zusätzlich die gesetzliche Haftpflicht des Versicherungsnehmers versichert. Personen-, Sach- und Vermögensschäden aus dem Austausch, der Übermittlung, der Bereitstellung, Speicherung und Verarbeitung elektronischer Daten sind versichert ausschließlich durch:  Löschung, Verlust, Veränderung oder Nichtverfügbarkeit von Daten oder Programmen Dritter  Cyber-Angriffe auf den Versicherungsnehmer  Unberechtigte Verbreitung von Daten und Programmen  Verletzung von Persönlichkeits- und Namensrechten (kein Urheberrecht) Für diese Tätigkeiten oder Leistungen besteht kein Versicherungsschutz:  IT-Beratung, -Analyse, -Organisation, -Einweisung, -Schulung  Software-Handel, -Implementierung, -Erstellung, oder -Pflege  Betrieb von Rechenzentren (Datenhaltung für Dritte)  Betrieb von Telekommunikationsnetzen

12.03.2018

Sie wollen Ihren Ruhestand nicht dem Orakel überlassen? Eine gute Idee. Sprechen Sie uns an.

Sondereinstufung Kfz-Versicherung

08.01.2018

Die Schadenfreiheitsklassen (SF-Klassen) Die Schadenfreiheitsklassen oder kurz SF-Klassen geben an, wie viele Jahre Sie unfallfrei gefahren sind. Für die KFZ-Haftpflicht und Vollkaskoversicherung gibt es jeweils eine Schadenfreiheitsklasse. Für jede SF-Klasse gibt jeder Versicherer einen eigenen Beitragssatz in Prozent an. Der prozentuale Beitragssatz spiegelt wider, wie viel vom eigentlichen Beitrag bezahlt werden muss. Das heißt, je höher die SF-Klasse, desto niedriger der Beitragssatz. Für jedes unfallfreie Versicherungsjahr steigt Ihre SF-Klasse an. Demnach entspricht die SF-Klasse 20 = 20 Versicherungsjahre ohne einen Unfall. Einstufung der Schadenfreiheitsklasse Ohne Sondereinstufung und Vorversicherung starten Sie in der SF Klasse 0 und können bei uns maximal die SF-Klasse 35 erreichen. Wechseln Sie Ihre KFZ-Versicherung wird der Schadensverlauf bei der Vorversicherung angefragt und weitergegeben. Sondereinstufungen Unter bestimmten Voraussetzungen können wir Sie ohne Vorversicherung besser einstufen. Das ist der Fall, wenn Sie z.B.: -Den Führerschein mindestens seit 3 Jahren besitzen. Dann können wir Sie in Sonderklasse SF ½ einstufen -Wenn Sie bereits ein Fahrzeug haben, besteht die Möglichkeit einer Zweitwagenregelung -Sollte Ihr Kind ein eigenes Fahrzeug erhalten und Ihr Fahrzeug ist bei uns mit min. SF 3 versichert, kann Ihr Kind mit SF 3 starten und eigene Schadenfreiheitsklassen sammeln. Weitergabe einer SF-Klasse Die SF-Klasse kann weitergegeben werden an: -Nahe Familienangehörige (Großelter, Eltern, Geschwister) -Person im gleichen Haushalt (z.B. Partner) Die Übernahme ist an folgende Bedingungen geknüpft: -die SF-Klassen von der abgebenden Person verfallen -der Empfänger kann nur maximal die SF-Klasse übernehmen, wie lange er auch seinen Führerschein besitzt -zudem muss er auch das Auto des Gebers regelmäßig gefahren sein Eine Rückübertragung der SF-Klasse ist nicht möglich! Sinnvoll ist das wenn das Kind den Zweitwagen der Eltern nutzt und dann die SF-Klasse den Zweitwagen übernimmt. Zu beachten ist, dass das Kind den Führerschein einige Jahre besitzt. Eine andere Möglichkeit bietet sich an, wenn der Geber nicht mehr auf ein Auto angewiesen ist z.B. aus altersbedingten Gründen. Rückstufung im Schadenfall Wenn Sie uns einen Schaden in der Haftpflicht- oder Vollkasko-Versicherung melden, werden Sie gemäß einer Rückstufungstabelle eingestuft. Die Tabelle wird von jedem Versicherer individuell gestaltet. In eine schlechtere SF-Klasse fallen Sie nur, wenn der Schaden tatsächlich von der Versicherung reguliert wurde. Die Sondereinstufungen S und M sind für die Fälle da, wenn Sie einen Schaden mit einer geringen SF-Klasse oder mehrere Schäden in einem Versicherungsjahr melden. Rabattschutz Beim Vertragsabschluss können Sie sich mit einem Rabattschutz gegen eine Abstufung schützen. Es spielt keine Rolle wie viele Schadenmeldungen Sie melden und ob es in der Haftpflicht- und/oder Vollkaskoversicherung geschieht. Sie werden nicht zurückgestuft und Ihre SF-Klasse steigt weiterhin. Sie zahlen keine höheren Versicherungsbeiträge trotz reguliertem Schaden! Unter folgenden Voraussetzungen können Sie den Rabattschutz einschließen: -Sie haben in der Haftpflicht- und Vollkasko-Versicherung min. die SF-Klasse 4 -Keine belastende Schäden, die zu einer niedrigeren Einstufung als 4 führen -Nutzer des Fahrzeugs sind alle über 23 Jahre alt Wechsel der Versicherung mit Rabattschutz Bei einem Wechsel der Versicherung werden die zurückgestuften SF-Klassen und die regulierten KFZ-Schäden weitergegeben. Der Rabattschutz und die geschützten SF-Klassen verfallen bei einem Wechsel. Wenn Sie einen belasteten Rabattschutz bei einer anderen Versicherung haben und zu uns wechseln möchten, können Sie den Rabattschutz bei uns miteinschließen und wir stufen Sie in die geschützte SF-Klasse ein. So als gäbe es keinen regulierten Schaden. Rückkauf eines Schadens Sollten Sie keinen Rabattschutz vereinbart haben, können Sie den Schaden auch zurückkaufen. Das heißt, Sie zahlen uns den Beitrag, den wir für die Entschädigung aufbringen mussten und Sie erhalten Ihre SF-Klasse ohne Rückstufung zurück. Das lohnt sich vor allem bei kleineren Schäden in einer hohen SF-Klasse.

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