Berufsunfähigkeit
Fakt ist einfach, dass eine Berufsunfähigkeitsversicherung für jeden Menschen unverzichtbar ist. Mittlerweile scheiden pro Jahr knapp 200 000 Erwerbstätige schon vorzeitig aus dem Berufsleben aus. Nach der genauen Analyse der Versicherungsmathematiker wird von den 20-Jährigen jeder Zweite bis zum Rentenalter von 65 Jahren berufsunfähig. Unter den heute 50-Jährigen betrifft es derzeit jeden Dritten. In knapp 90 Prozent der Fälle ist eine Krankheit der Grund für die Berufsunfähigkeit. Auslöser sind oftmals schwere Erkrankungen des Bewegungsapparats oder bestimmte Nervenkrankheiten.
Alle Versicherten, die nach dem 01.01.1961 geboren sind, haben keinen gesetzlichen Schutz. Sie erhalten nur noch eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente und können dann in jeden anderen Beruf verwiesen werden. Dies ist unabhängig von der Ausbildung und auch der Lage auf dem Arbeitsmarkt.
Die komplette Erwerbsminderungsrente liegt mittlerweile zwischen 30 Prozent und 36 Prozent des letzteren Bruttoeinkommens. Dies reicht jedoch bei den Meisten bei weitem nicht aus. Die Versorgungslücken sind auch dann größer als angenommen. Selbstständige und vor allem auch Freiberufler gehen in dem Fall völlig leer aus.
Die Entscheidung, ob daher die volle, halbe oder nur gesetzliche Erwerbsminderungsrente ausgezahlt wird, hängt generell davon ab, wie viele Stunden am Tag noch gearbeitet werden kann. Das bedeutet: Sollte man noch einige Stunden am Tag arbeiten, kann es passieren, dass lediglich eine Erwerbsminderungsrente von 436 Euro ausgezahlt wird. Mit einem Nebenjob oder Teilzeitjob kann es einfach nicht zu dem Gehalt kommen, welches monatlich benötigt wird. Aufgrund dessen kann die Berufsunfähigkeitsversicherung in dem Bereich erhebliche Vorteile mit sich bringen und im Falle der Berufsunfähigkeit weiterhin zur Absicherung des Einkommens dienen.